Erntezeit im Oldenburger Münsterland
Erntezeit im Oldenburger Münsterland
 

Berufliches

Im Folgenden kannst Du mehr über meine schulische Ausbildung sowie meine bisherigen beruflichen Ausbildungs- und Arbeitsstationen sowie meine akademische Laufbahn erfahren.

In meiner Heimatstadt Lingen habe ich die Overberg-Grundschule und die Oientierungsstufe Laxten besucht. Im Jahr 1991 erlangte ich auf dem Gymnasium Georgianum in Lingen das Abitur.

Im Anschluss an die allgemeinbildende Schule absolvierte ich von 1991 bis 1994 erfolgreich eine Ausbildung zum Sparkassenkaufmann bei der Kreissparkasse Lingen, heute Sparkasse Emsland. Hier habe ich dann auch noch einige Monate am Schalter gearbeitet.

Meinen 18-monatigen Zivildienst leistete ich in den Jahren 1994 und 1995 im Alten- und Pflegeheim Elisabeth-Haus in Emsbüren ab.

Direkt an den Zivildienst schloss sich mein Studium der Wirtschaftspädagogik an der Universität zu Köln an, das ich 2003 mit dem Titel Diplom-Handelslehrer (Dipl.-Hdl.) beendet habe. 

 

Meine Diplomarbeit befasste sich mit dem Thema: Genese Überbetrieblicher Bildungsstätten zu Beginn des 21. Jahrhunderts - Entwicklungsprozess zum Kompetenzzentrum am Beispiel des Innovationsbereiches E-Learning.

Schon während meines Studiums habe ich unter anderem als Studentische Hilfskraft am Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln (FBH) und als Dozent bei verschiedenen Trägern der handwerklichen Berufsbildung gearbeitet. 

 

Diese Tätigkeit beim FBH habe ich bis Anfang 2006 fortgesetzt. Unter der Institutsleitung von Prof. Martin Twardy und Prof. Friedbert Esser habe ich verschiedene Forschungsprojekte, unter anderem über ein Instrumentarium zur Dauerbeobachtung der betrieblichen Qualifikationsentwicklung und zur Nutzung von Flexibilitätspotenzialen der Aus- und Weiterbildung im Kontext eines Berufslaufbahnkonzeptes am Beispiel des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks, betreut.

Von 2006 bis Mitte 2010 habe ich dann wiederum unter der Leitung von Prof. Esser in Berlin in der Abteilung Berufsbildung beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) gearbeitet.

 

Meine Arbeitschwerpunkte waren dabei 

  • Federführung und Koordination der Erarbeitung von Ausbildungs-, Fortbildungs- und Meisterprüfungsverordnungen
  • Projekt- und Schnittstellenmanagement in einem Projekt zur Entwicklung von Grundsätzen der Erarbeitung von Fortbildungsordnungen und Lehrgängen
  • Leitung der Planungsgruppen Weiterbildung des Deutschen Handwerkskammertages und geschäftsführende Betreuung einer Koordinierungsgruppe Handwerk - DVS
  • Erarbeitung und Präsentation von Strategiekonzepten zur Entwicklung von Bildungs- und Kompetenzzentren, zur beruflichen Weiterbildung im Handwerk und zur Beratung in Beruf, Bildung und Beschäftigung
  • Umsetzung von Methoden der Früherkennung der Qualifikationsentwicklung, insbesondere zur Qualifizierung im Bereich der erneuerbaren Energien und nachwachsenden Rohstoffe

Berufsbegleitend habe ich von 2004 bis 2009 ein Promotionsstudium an der Universität zu Köln absolviert. Mein Doktorvater Prof. Detlef Buschfeld hat meine Forschung zur Berufsbildungsberatung mit der Begründung und Präzisierung eines handwerksspezifischen Konzepts konstruktiv begleitet, so dass ich seither den Titel Dr. rer. pol. führen darf.

Seit Mitte 2010 bin ich als Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg für rund 30 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verantwortlich.

 

Neben der Interessenvertretung und Beratung von gut 600 Mitgliedsunternehmen in den angeschlossenen Innungen ist die Leitung des Bildungszentrums Handwerk eine wesentliche Tätigkeit, die ich seither übernommen habe.

 

Mit regelmäßig 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern allein in den Maßnahmen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung ist unser Bildungszentrum ein wesentlicher Knoten im Netz der gewerblich-technischen Berufsbildung im Landkreis Cloppenburg.

 

Mit dem JOBSTARTER-Projekt "Metall + Mehr" haben wir die erste gewerblich-technische Zusatzqualifikation in der Region etabliert. Leistungsfähige Auszubildende in den handwerklichen und industriellen Metallberufen habe nun die Möglichkeit, sich zum Servicetechniker Metall (m/w) zu qualifizieren.

 

Insgesamt ist es uns gelungen, die Kreishandwerkerschaft Cloppenburg als modernen Dienstleister und Repräsentanten der Wirtschaftsmacht. Von nebenan. aufzustellen.

Im Wintersemster 2015/2016 habe ich einen Lehrauftrag an der Universität Oldenburg übernommen. Im Studiengang Berufs- und Wirtschaftspädagogik durfte ich im BA-Modul: "Probleme im wirtschaftsdidaktischen Handlungsfeld Betrieb" die Veranstaltung zu Konzepten des betrieblichen Lernens durchführen.

Dr. Michael Hoffschroer

Ritterspornstraße 14

49661 Cloppenburg

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